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Testbericht erstellt am: 16.09.07
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Protagonistin des Buches ist Maria, eine junge Brasilianerin, die schon als junges Mädchen von der Liebe enttäuscht wird, sei es durch ihr natürliches Zögern, sei es durch ihre Unerfahrenheit. Ihre Erwartungen an die Liebe und das Leben werden nicht erfüllt, was angesichts der Tatsache, dass sie ja noch sehr jung ist, nicht überraschend oder schlimm auf mich wirkte. Ich denke mal, dass jede heranwachsende Frau ähnliche Phasen wie Maria durchlebt und ähnliche Erfahrungen macht. Darum war dieser Teil für mich nicht ganz so verständlich, also dass sich ein Mädchen durch ein paar enttäuschende Erfahrungen so für das Leben entmutigen und prägen lässt. Aber niemand ist perfekt, weder eine Buchfigur noch der sie erschaffende Autor.
Maria wächst also heran, hat ihre ersten sexuellen Erfahrungen und entdeckt, dass der Geschlechtsverkehr sie niemals so befriedigt wie die Masturbation. Sie arbeitet bei einem Tuchhändler der sie begehrt und weiß nicht ob sie von einer Zukunft in der Ehe mit Kindern oder von einem Leben ausserhalb, im Unbekannten träumen soll. Ihre Erfahrungen mit der Liebe und der Lust bringe sie zum Nachdenken.
In der großen Stadt Rio de Janeiro lernt sie dann einen Schweizer kennen, der zwar ihre Sprache nicht spricht aber mit Hilfe eines einheimischen Dolmetschers Maria eine goldige Zukunft als Tänzerin in der Schweiz verspricht.
Nach nicht allzu langer Überlegung sagt Maria zu, was hat sie schon zu verlieren?
So, mehr will ich jetzt nicht verraten. Ich kann das Buch aber auf jeden Fall empfehlen.
Testbericht-Nr.: 10000000004402008

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